WAS IST ZEN?

Zen zu ergründen bedeutet, uns selbst zu ergründen,
uns selbst zu ergründen bedeutet,
uns selbst zu vergessen,
uns selbst zu vergessen bedeutet, die Buddhanatur,
unsere ursprüngliche Natur zu finden.

Meister Dogen

ZEN

Der Ausgangspunkt des Zen liegt in der Erfahrung des Fürstensohnes Siddharta Gautama, der sich im 6. Jh. vor Chr. auf die Suche nach der Erlösung vom Leiden machte. Nach langem Suchen fand er den Weg der Versenkung (Dhyana in Sanskrit; Zen auf japanisch), erfuhr so Erleuchtung und wurde zum „Buddha“, dem „Erwachten“. Fortan wurde er Buddha Shakyamuni genannt und unterrichtete jahrzehntelang die Menschen auf diesem Weg. Seine Lehre wurde über Jahrhunderte von Meister zu Schüler weitergegeben und entwickelte sich immer weiter.
Bodhidharma brachte diese Lehre im 5. Jh.  nach China, Meister Dogen im 12. Jh. nach Japan, wo sie Zen genannt wurde. Dogen formulierte auch die Regeln für die Praxis des Zazen (= Sitzen in der Versenkung), die bis heute gültig sind.
Meister Koko Sawaki holte das Zen zu Beginn des 20. Jh. aus seiner Erstarrung und seinem Formalismus. Sein Schüler und Nachfolger Taisen Deshimaru brachte es dann in den 60er Jahren des 20. Jh. nach Europa.

ZAZEN

Die Praxis des Zazen bildet den Kern des Zen: die genaue Sitzhaltung einnehmen, ohne irgend etwas zu suchen, zur Stille zu werden und so die Essenz und den natürlichen Zustand zu verwirklichen jenseits aller Konzepte und aller Dualität.
Das kann mit Worten nicht beschrieben und mit dem Verstand nicht begriffen, sondern nur in der direkten Erfahrung erfasst und ausgedrückt werden.
Das Dojo ist der Ort, in dem wir in diese Erfahrung eintauchen.

Broschüre der Association Zen Internationale
»Was ist Zen?« (PDF 4,3 MB)

ZEN DOJO KONSTANZ

Ho Sen – Quelle des Dharma

Gerichtsgasse 5
78462 Konstanz
T +49 172 72 42 470
dojo@zendojo-konstanz.de